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CBD Öl für Hunde – wie lange geben und wann absetzen?

CBD-Hanföl kann ein tolles Mittel sein, die Gesundheit des Hundes zu unterstützen und für mehr Wohlbefinden zu sorgen. Wir geben Dir Tipps zum passenden Umfang und der Dauer der Anwendung. 

Das passende CBD-Öl für Hunde auswählen

CBD Produkte und Öle werden in einer schier grenzenlosen Vielfalt angeboten. Die Konzentrationen Cannabidiol (CBD) reichen von 3 bis zu 50 Prozent. Für einen Hund solltest Du ein Öl im Bereich von 3 bis 5 Prozent wählen.

Das Nervensystem von Tieren ist allgemein viel empfindsamer als das der Menschen. Naturheilmittel wirken bei einem Hund unter Umständen wesentlich intensiver.

Da normales Hanföl für Hunde unangenehm schmecken oder riechen kann, bieten Hersteller spezielle CBD-Öle nur für Tiere an. Bei diesen Produkten dient entweder ein anderes, geschmacksneutrales Speiseöl als Trägersubstanz oder das Hanföl wurde gefiltert, um die Anzahl der Geruchsstoffe und ätherische Öle zu reduzieren.

Nimmst Du selbst bereits ein CBD Produkt ein, solltest Du Deinen Hund probeweise daran schnuppern lassen und seine Reaktion testen.

  • die optimale CBD-Konzentration für Hunde liegt zwischen 3 und 5 Prozent
  • Hanföl kann für Hunde unangenehm sein
  • spezielle Produkte für Tiere bieten eine höhere Akzeptanz
  • eine weitere Alternative sind CBD-Leckerli nur für Hunde

CBD-Öl für Hunde richtig dosieren

Cannabidiol gilt offiziell nicht als Heilmittel und ist im Tierbereich bisher kaum wissenschaftlich erforscht. Es gibt keinerlei verbindliche Empfehlungen zu Dosierungen oder Höchstgrenzen. Die Anwendung liegt alleine in Deinem Ermessen und Deiner Verantwortung.

Unsere Richtwerte und Tipps können Dir eine wertvolle Hilfestellung bieten. Beginne langsam und zwinge Deinen Hund nie zur Einnahme des Öls, wenn er es absolut nicht mag.

Die erste Dosis sollte aus nur einem Tropfen bestehen. Nimmt Dein Hund diese Gabe gut an, kannst Du langsam auf 2 Tropfen pro 5 kg Körpergewicht steigern. Für eine reine Wellness-Anwendung sollte diese Menge ausreichend sein.

Bei schweren Erkrankungen und wenn das Öl bereits positive Effekte zeigt, kannst Du auf 3 Tropfen pro 5 kg Körpergewicht steigern.

Beobachte Deinen Hund gut. Bei CBD stellt sich typischerweise ein Gewöhnungseffekt ein. Vielleicht zeigt Dein Hund direkt nach der Gabe nicht mehr ganz so deutliche Anzeichen der Entspannung, ist aber insgesamt gelöster und guter Laune. Dann kannst Du die Dosierung beibehalten.

Wenn Du steigern möchtest, gehe vorsichtig vor. Erhöhe die Dosis niemals schlagartig und reduziere gegebenenfalls immer sachte, Tropfen um Tropfen.

Der Organismus eines Tieres reagiert nicht immer jeden Tag gleich auf das Öl. Gewisse Schwankungen sind normal, ebenso das Symptome einer Krankheit an manchen Tagen wieder stärker auftreten als an anderen.

  • mit nur 1 Tropfen beginnen
  • langsam auf 2 Tropfen pro 5 kg steigern
  • bei ernsthaften Krankheiten und Schmerzen auch 3 Tropfen pro 5 kg
  • vorsichtig steigern und gegebenenfalls vorsichtig reduzieren

Anwendungsdauer bei nervösen und ängstlichen Hunden

So manch ein Hund hat rassebedingt oder aufgrund persönlicher Neigungen und Erfahrungen ein dünnes Nervenkostüm. Ist Dein Hund schreckhaft, zittert oder neigt zu Stereotypie kann sich CBD-Öl sehr positiv auf die psychische Gesundheit des Hundes auswirken. In solchen Fällen darfst Du von einer langfristigen Gabe einer mittleren oder niedrigen Dosis ausgehen.

Schaue, ob Dein Hund Anzeichen von Entspannung und mehr Lebensfreude zeigt. Behalte die gewählte Dosierung bei und gib über einen langen Zeitraum das mögliche Minimum CBD. Dazu kannst Du ab und zu etwas herunterdosieren und beobachten, was passiert. Nach einem halben bis dreiviertel Jahr kannst Du das CBD probeweise ausschleichen (auf null reduzieren) und schauen, ob sich dauerhafte Resultate eingestellt haben.

Neben der Gabe von CBD solltest Du einem nervösen Tier selbstverständlich so ruhige und angenehme Lebensbedingungen wie möglich bieten. CBD darf nicht zum Dauer-Stress-Löser werden!

Hanföl für Hunde mit schweren körperlichen Erkrankungen

Cannabidiol wirkt sich allgemein beruhigend auf die Nerven aus und kann dadurch ein Gefühl des Wohlbefindens auslösen. In diesem Zustand können Selbstheilungsprozesse des Körpers besser arbeiten und das Tier findet Erholung durch Ruhe. Es liegt auf der Hand, dass dieser Effekt bei einer Vielzahl von Erkrankungen hilfreich sein kann.

Positive Resultate haben Hundehalter bereits bei diesen Erkrankungen erzielt

  • Schmerzzustände aller Art
  • Arthrose und andere degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates
  • Krebs
  • Verzerrungen, Verstauchungen und Bänderrisse
  • nach Operationen
  • Allergien aller Art.

Bei chronischen Erkrankungen gibst Du das CBD Öl in der mittleren bis hohen Dosierung über mehrere Wochen oder Monate hinweg. Stellt sich eine deutliche Besserung ein, kannst Du versuchen, die Dosis zu reduzieren.

Hat Dein Hund eine akute Erkrankung oder eine Verletzung erlitten, dient das Öl der Begleitung des Genesungsprozesses. Sobald die Krankheit abgeklungen ist, wird es abgesetzt oder eine Wohlfühl-Dosis beibehalten.

Bei unheilbaren Krankheiten, die mit starken Schmerzen einhergehen kann die Gabe von Höchstdosen über den Rest der Lebenszeit des Hundes angezeigt sein.

Wann das Öl abgesetzt werden muss oder kann

Im Allgemeinen werden Cannabidiol Produkte von Mensch und Tier sehr gut vertragen. Es sind reine Naturprodukte und die meisten Hersteller arbeiten auf sehr hohem Niveau.

Hanföl und CBD bleiben trotzdem ein sehr spezielles, pflanzliches Produkt. Verschiedene Firmen nutzen unterschiedliche Öle als Basis. Die einen lassen gewisse Wirkstoffe im Hanföl bestehen (Entourage-Effekt), während andere diese herausfiltern.

Die Reaktionen Deines Hundes auf gewisse Öle können immer verschieden ausfallen. Tiere können wie wir Menschen Unverträglichkeiten auf bestimmte Substanzen hin zeigen. Zeigt Dein Hund nach der Gabe eines CBD Produktes eines der folgenden Anzeichen, musst Du das Öl absetzen oder niedriger dosieren.

  • Übelkeit
  • starkes Hecheln und Speicheln
  • Zittern
  • ungewöhnliches, nervöses Verhalten
  • starker Durst

Zeigen sich mehrere dieser Symptome zusammen und anhaltend, solltest Du Deinen Hund umgehend einem Tierarzt vorstellen.

Hat Dein Hund das Öl bisher immer gut vertragen und zeigt plötzlich Symptome des Unwohlseins nach der Gabe, kann dies ein Hinweis sein, dass das Produkt nicht mehr gebraucht wird.

Tiere haben eine ungewöhnlich hohe Körperintelligenz. Sie wissen in der Regel besser als wir Menschen, was ihnen guttut und was nicht. Höre daher immer gut auf Dein Gespür und achte auf die Signale, die Dein Hund Dir gibt.

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Image by TeeFarm from Pixabay

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