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Sind Futterzusätze für Hunde sinnvoll oder eher schädlich?

Der beste Freund des Menschen, ein Freund für das Leben, ein treuer und loyaler Wegbegleiter. Es gibt viele Bezeichnungen für unsere vierbeinigen Freunde und alle sind sie wahr. Ein Hund bringt Freude, Bewegung, Spaß und Liebe ins Zuhause. Auch und gerade in schwierigen Momenten ist er immer für uns da. Wir sind schließlich sein Leben und er würde alles für uns tun. Hingebungsvoll und stets an unserer Seite. Daher sollten unsere Hunde dies natürlich auf verschiedene Art und Weisen zurückbekommen. Zuneigung, Erziehung, Spiel, Spaß und Disziplin sollten in einem ausgewogenen Maß dem Hunde zugutekommen. Doch nicht nur das, sondern vor allem auch das richtige Futter ist enorm wichtig. Dabei gilt es auf allerlei Züsätze zu achten, damit keine gesundheitsschädigenden Stoffe enthalten sind, die dem Vierbeiner schwer zusetzen würden. Zusätzlich muss darauf geachtet werden, dass keine Stoffe enthalten sind, auf welche der Hund allergisch reagiert. Dies lässt sich zum Beispiel an den Ausscheidungen oder am Kratzverhalten erkennen. Es müssen jedoch nicht immer Allergie-Reaktionen sein. Hunde können ebenso wie Menschen an Mangelerscheinungen leiden bzw. Organfehlfunktionen besitzen, sodass diese nicht in der Lage sind bestimmte Stoffe zu reproduzieren. 

Wir kennen diese Phänomene vom Menschen. Hier wird mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln in Form von zumeist Tabletten versucht entgegenzuwirken. Diese Behandlung stellt sich als immer öfter erfolgreich heraus. Nun stellt sich die grundlegende Frage ob diese Mittel nicht auch bei Hunden angewendet werden können. Sind sie hierbei ebenso produktiv oder würden sie der Gesundheit des Hundes schaden?

Futterzusätze und Nahrungsergänzungmittel Hunde

Normalerweise sollten Premium-Marken Futter herstellen, welches über ausreichend Stoffe verfügt, sodass Dein Hund die optimale Menge an Vitaminen für den Tag sammeln kann. Es gibt allerdings Situationen, wie wir dies vom Menschen kennen, in denen ein erhöhter Vitaminbedarf entsteht und somit mehr Vitamine zum Verbrauch benötigt werden. Dies kann beispielsweise bei erhöhter Anstrengung durch vermehrtes Spielen, Gassi-Gehen oder sonstige Unternehmungen anfallen. Auch bei Reisestress zum Beispiel kann es zu erhöhtem Vitaminbedarf kommen. Nicht selten auch, dass trächtige Hündinnen einen Mangel an Stoffen aufweisen. Doch nicht nur bei Ausnahmesituationen treten Schwierigkeiten auf.

Bei Krankheiten nämlich, wie beispielsweise dünnem Stuhl, Würmern oder Immunsystem-Krankheiten, kann ebenso ein höherer Bedarf entstehen. Speziellen Krankheiten wird hiermit gleichwohl vorgebeugt. Bei solchen Situationen kann sodann mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln der Fehlbedarf gedeckt werden. Frei nach dem Motto “Weniger ist manchmal mehr” sollte hierbei darauf geachtet werden, es nicht zu übertreiben, denn Überdosen wirken sich toxisch auf den Hund aus und können ihm nachhaltigen Schaden zufügen. Im Anwendungsfall achte bitte genau auf die Packungsbeilage oder frage bei Deinem persönlichen Tierarzt nach, wie die optimale Futterzusammenstellung inklusive eventuell benötigter Zusätze aussehen würde.

Ein risikofreies Beispiel, die Bierhefe

Die optimale Futterzusammenstellung existiert faktisch nicht, da auch jeder Hund einen individuellen Stoffwechsel und Bedürfnisse besitzt. Allerdings können geeignete Stoffe das Futter Deines Hundes ergänzen und die Gesundheit des Hundes fördern. So bringt Bierhefe enorm wichtige Mineralien in die Blutbahn Deines Hundes und kurbelt den Stoffwechsel an. Beim Menschen ist dieser Stoff für die Hautwirkung bekannt. Was jedoch vielen nicht bewusst ist, dass die Bierhefe grundlegende Bakterien, welche den Darm unterstützen, stärkt, somit die Verdauung fördert und zugleich das Immunsystem abhärtet. Solltest Du auf dieses Mittel zurückgreifen wollen, so beachte bitte, dass es entbittert wurde, denn vielen Hunden widersteht das Mittel ansonst. Die Gesundheit des Hundes wird hiermit nicht auf das Spiel gesetzt, ganz im Gegenteil. Bierhefe kann also ohne Hintergedanken als Zusatzmittel Verwendung finden.

Barfen

Wer noch nichts davon gehört hat, fragt sich sicherlich, was es damit auf sich hat. Hierbei handelt es sich schlicht um eine Ernährungsform des Vierbeiners. Sie beruht auf Rohfütterung. Diese rohen Fleischsorten enthalten elementare Mineralien und Vitamine, welche im industriell hergestellten Futter im Laufe des Prozessen zerstört wurden. Das heißt, sofern die Variante für Dich eine Alternative darstellt, so bräuchtest Du im Normalfall keine Zusätze, da Barfen die möglichst optimale Futterzusammenstellung für Deinen Hund darstellt. Doch zurück zur eigentlichen Bedeutung und wie diese Methode funktioniert. Barf steht für “Born-Again Raw Feeder”, übersetzt bedeutet es “wiedergeborene Rohfütterer”. Dein Hund würde also mit rohem Fleisch gefüttert. Diese Fütterugsart stammt von den Wildhunden, die keine Chance auf Futterzusätze haben. Sie holen sich ihre Vitamine auf diese Weise. Dinge, welche hierbei Verwendung finden, sind unter anderem Innereien, diverse Knochen, Obst und Gemüse, Fisch, elementare Öle und wichtige Kohlenhydrate. Alles ganz natürlich.

Nahrungsergänzungmittel Hunde – wer diesen völlig abschwört, der findet hier seine Alternative. Barfen ist die natürlichste, ursprünglichste Variante, um an alle wichtigen Vitamine zu gelangen. Dieses Fleisch ist nämlich frei von jeglichen künstlichen Zusätzen. Zudem ist es billiger als hochwertiges Dosenfutter. Ein weiterer positiver Nebenaspekt ist, dass es das Gebiss deines Hundes auf natürliche Art und Weise reinigt, zugleich das Ausscheiden deines Hundes verringert und dessen Geruch eindämmt. Sowohl Welpen als auch ausgewachsene Hunde eignen sich für diese Methode. Die einzigen Nachteile sind, dass Hygiene besonders beachtet werden muss und, dass der Hund sich zuerst umgewöhnen muss. Dieses Umgewöhnen ist jedoch bei sämtlichen Futterumstellungen nötig, daher dürfte es kein Problem sein.

Optimale Futterzusammemstellung

Natürlich ist immer am besten – diese Weisheit greift nicht nur in bestimmten Lebenssituationen, auch beim Futter Deines lieben Vierbeiners spielt dies eine große Rolle. Doch keine Angst, das generelle Trockenfutter, Dosenfutter usw. wirkt sich nicht toxisch auf Deinen Hund aus. Nahrungsergänzungsmittel sind, je nach Zusammemsetzung, völlig ungefährlich und können Deinem Hund dabei helfen, Fehlbedarf zu decken uns somit wieder ein ausgewogenes Leben zu führen. Die Variante der Rohfütterung ist für jene geeignet, die Gegner der Zusatzmittel sind oder generell etwas anderes testen möchten. Fakt ist, dass beide vorgestellten Systematiken Alternativen sind, um Deinen Hund erfolgreich zu unterstützen und ihm etwas von seiner Liebe zurückzugeben.

Image by hazelw90 from Pixabay

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